medi GmbH & Co. KG

65 Jahre medi

  • medi Gebäude 1960 medi Gebäude 1960
  • medi Gebäude heute medi Gebäude heute
  • 1982: Der weiße Thromboseprophylaxestrumpf wird im Krankenhausbereich eingeführt. 1982: Der weiße Thromboseprophylaxestrumpf wird im Krankenhausbereich eingeführt.
  • 1986: medi nimmt orthopädische Hilfsmittel wie Bandagen und Orthesen in das Sortiment auf. 1986: medi nimmt orthopädische Hilfsmittel wie Bandagen und Orthesen in das Sortiment auf.
  • 2000: Die Einführung des ersten klinisch getesteten Reisestrumpfes medi travel. 2000: Die Einführung des ersten klinisch getesteten Reisestrumpfes medi travel.
  • 2004: medi bringt Farbe an die Beine der Venenpatienten – Kompressionsstrümpfe in jährlichen wechselnden Farben der Saison sind seitdem echte Trendsetter. 2004: medi bringt Farbe an die Beine der Venenpatienten – Kompressionsstrümpfe in jährlichen wechselnden Farben der Saison sind seitdem echte Trendsetter.
  • 2011: medi gründet das gemeinnützige Hilfsprojekt medi for help. 2011: medi gründet das gemeinnützige Hilfsprojekt medi for help.
  • 2012: Die igli Carbon-Einlagen des neuen Geschäftsbereiches medi Footcare runden nun das Sortiment ab. 2012: Die igli Carbon-Einlagen des neuen Geschäftsbereiches medi Footcare runden nun das Sortiment ab.
  • 2013: medi wird neuer Sponsor der medi bayreuth Bundesliga Basketballer. Die Sportler testen jetzt medi Produkte auf Herz und Nieren. 2013: medi wird neuer Sponsor der medi bayreuth Bundesliga Basketballer. Die Sportler testen jetzt medi Produkte auf Herz und Nieren.
  • 2016: medi präsentiert erstmals die rundum bedruckten Kompressionsstrümpfe mediven elegance „Leo“ und „Circle“. 2016: medi präsentiert erstmals die rundum bedruckten Kompressionsstrümpfe mediven elegance „Leo“ und „Circle“.

65 Jahre medi

1951 setzte Wolfgang Weihermüller eines nachts mutig alles auf eine Karte: Er überquerte die „Grüne Grenze“ bei Rudolphstein, in seinem Rucksack transportierte er Bauteile einer wertvollen Strickmaschine. In Bayreuth angekommen, legte er mit dieser Strickmaschine – deren weitere Einzelteile Stück für Stück per Post nachkamen – den Grundstein für das heute international erfolgreiche Unternehmen medi. Weltweit 2.400 Mitarbeiter arbeiten inzwischen täglich dafür, dass Menschen auf der ganzen Welt sagen können „ich fühl mich besser“. Zum 65-jährigen Jubiläum feiert medi vor allem den Gründer – und stellt die Weichen für die Zukunft.

Wolfgang Weihermüllers Mut, die damalige DDR zu verlassen und dabei Produktionsmaschinen mitzunehmen, hätte ihn seine Freiheit kosten können. Doch sein Unternehmergeist und sein Drang nach Aufbruch waren größer. Und so brachte er die im elterlichen Betrieb im sächsischen Pausa erworbenen Kenntnisse in der Strumpf- und Miederwarenproduktion in den Westen. Zusammen mit seinem Cousin Günter Voigtmann gründete er die Firma WeCo. Das Startkapital war bescheiden: drei Strickmaschinen und das Fachwissen um die Gummistrickerei. Getrieben vom Gründergeist starteten sie die Produktion medizinischer „Gummistrümpfe“ in einem ehemaligen Bayreuther Tanzsaal.

Erfindergeist als Erfolgskriterium

Bestehendes in Frage zu stellen, war und ist das Credo. So revolutionierte die Firma WeCo mit dem ersten nahtlosen, hochelastischen mediven Strumpf die Kompressionstherapie und brachte bereits 1975 den ersten Kompressionsstrumpf in transparenter Optik auf den Markt. Die Verbindung von Ästhetik und Gesundheit wurde zur Grundlage für die weltweit erfolgreichen Produkte der Gesundheitspioniere aus Franken. Als die Söhne von Wolfgang Weihermüller, Dr. Michael Weihermüller und Stefan Weihermüller, ins Unternehmen eintraten, nahmen sie den internationalen Markt in den Fokus. Mit der Eröffnung der Niederlassung in den USA 1982 startete unter ihrer Federführung der internationale Durchbruch. Heute zieht bereits die Nachfolgegeneration erfolgreich mit an den Strippen: Miriam Weihermüller leitet mit Esprit und neuen Ideen die Bereiche Sports und Fashion, Philipp Schatz hält den medizinischen Geschäftsbereich Phlebologie auf der Erfolgsspur.

Vom traditionellen Handwerk zu intelligenten Hightech-Produkten

Ob Rückenschmerzen, Bänderriss beim Sport, „dicke Beine“, Knick-Senk-Spreizfuß oder schwer heilende Wunden bei Diabetes – die Produkte und Therapiekonzepte von medi können bei vielen Krankheiten und Beschwerden helfen. Diese Produktvielfalt ist nahezu in jedem medizinischen Fachhandel in Deutschland und in über 90 Ländern der Welt zu finden. Die Leidenschaft, Produkte immer weiter zu verbessern und ganzheitlich zu denken, eröffnete weitere Geschäftsfelder: Vor nahezu zehn Jahren wurde man sich bei medi der leistungssteigernden Wirkung von Kompression bewusst – und erweckte als absoluter Vorreiter auf diesem Gebiet die Sportmarke CEP zum Leben. Heute ist die Sportswear von medi bei jedem Marathon oder Stadtlauf vertreten. Auch die Modewelt heißt die positiven Effekte von Kompression auf gesunde Menschen willkommen. Mit den hochwertigen Strumpf- und Shapewear-Kollektionen der Marke ITEM m6 hat sich medi den Themen Beauty und Wellness verschrieben. Durch namhafte Designerkooperationen haben die Produkte, die Silhouetten straffen, Pos liften und für fitte, schlanke Beine sorgen, den Weg auf die Laufstege der Modemetropolen gefunden.

Die Meilensteine der medi Unternehmensgeschichte